DOCZINS Konkret

Rechenaufgaben für deinen Berateralltag

(Alle 2 Wochen eine neue Aufgabe!)

3.000 Euro passives Einkommen Monat für Monat

Wer träumt nicht davon, Monat für Monat über ein bestimmtes Einkommen frei zu verfügen? Wir gehen der Sache auf den Grund und helfen Dir dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und Hürden souverän zu meistern. Das Beste daran: Wir müssen keine Gesundheitsfragen beachten aber die Zusammenhänge trainieren. Wir sollten zudem die notwendigen Vertragsinhalte und steuerlichen Regelungen beachten. Da alle Angaben in der Praxis variieren können, müssen sie Jahr für Jahr aufs Neue geprüft werden. Lasst uns starten. Die Aufgabe ist knackig und gut in der Praxis gut nutzbar. Nimm Dir Zeit und spiele es gern erneut mit anderen Werten durch. Viel Spaß.

Die Aufgabe gliedert sich in drei Bereiche:
1.Teil = Ermittlung der Anlagesumme
2.Teil = Steuern und Inflation
3.Teil = Die Ansparphase

1.Teil - Ermittlung der Anlagesumme

Dein Kunde hat noch keine Vorstellung, wie lange das passive Einkommen von 3.000 Euro zur Verfügung stehen soll?
Wir geben drei Zeiträume vor. Erst dann rechnen wir weiter.

1. Welche Anlagesumme ist für die ewige Rente bei nominal 7 % / 7,23 % effektiv nachschüssige Betrachtung erforderlich?

Anmerkung für die Berechnung mit dem Doc%Zins: Wir haben zwei Unbekannte (Start und Ende). Geht also nicht gleich in der Umsetzung über den Doc%Zins. Dieser lässt nur eine Unbekannte zu. Wir könnten uns nur durch Schätzen annähern. Einfacher ist es über die Barwertformel. Eine gute Möglichkeit, die erforderliche Kapitalsumme zu ermitteln. Bitte hier immer den Nominalzins ansetzen.

Nachschüssige Barwertformel: Barwert (B₀)
= jährliche Rente (R) / nominaler Zinssatz (i) im Dezimalwert.
= 36.000 ./. 0,07 = 514`285,71 Euro.

Wir gehen zurück in den Doc%Zins und rechnen die ewige Rente aus. Wir kennen den Start und den Endbetrag. Beide Werte sind bei der ewigen Rente identisch. Wir übernehmen 514.285,71 Euro.

Mit dieser Erkenntnis können wir spielen oder einfach auf Verzehr der Anfangssumme umstellen. Hier und da sicher eine sinnvolle 2. Berechnung in der Beratung.

2. Welcher Anlagebetrag ist für die eine monatliche Rente von 3.000 bei nominal 7 % / 7,23 % effektiv nachschüssige Betrachtung notwendig, wenn der Betrag über 20 Jahre reichen soll und am Ende 20.000 Euro übrig belieben sollen?

Sie können hier bestimmte Werte einfach überschreiben. Wir haben diese Eingaben farbig markiert.

Wir könnten ewig so weiterechnen und die Zahlen an die Bedürfnisse oder auch Möglichkeiten des Kunden anpassen.

Letztlich sind Steuern und auch Inflation weiterhin ein Thema, welches wir hier im zweiten Bereich der Aufgabe aufnehmen wollen, ein nicht unbeachtlicher Block. Diesen schauen wir uns im 2. Bereich an.

1. Welche Anlagesumme ist für die ewige Rente bei nominal 7 % / 7,23 % effektiv nachschüssige Betrachtung erforderlich?

2. Welcher Anlagebetrag ist für die eine monatliche Rente von 3.000 bei nominal 7 % / 7,23 % effektiv nachschüssige Betrachtung notwendig, wenn der Betrag über 20 Jahre reichen soll und am Ende 20.000 Euro übrig belieben sollen?

Anmerkung für die Berechnung mit dem Doc%Zins: Wir haben zwei Unbekannte (Start und Ende). Geht also nicht gleich in der Umsetzung über den Doc%Zins. Dieser lässt nur eine Unbekannte zu. Wir könnten uns nur durch Schätzen annähern. Einfacher ist es über die Barwertformel. Eine gute Möglichkeit, die erforderliche Kapitalsumme zu ermitteln. Bitte hier immer den Nominalzins ansetzen.

Nachschüssige Barwertformel: Barwert (B₀)
= jährliche Rente (R) / nominaler Zinssatz (i) im Dezimalwert.
= 36.000 ./. 0,07 = 514`285,71 Euro.

Wir gehen zurück in den Doc%Zins und rechnen die ewige Rente aus. Wir kennen den Start und den Endbetrag. Beide Werte sind bei der ewigen Rente identisch. Wir übernehmen 514.285,71 Euro.

Mit dieser Erkenntnis können wir spielen oder einfach auf Verzehr der Anfangssumme umstellen. Hier und da sicher eine sinnvolle 2. Berechnung in der Beratung.

Sie können hier bestimmte Werte einfach überschreiben. Wir haben diese Eingaben farbig markiert.

Wir könnten ewig so weiterechnen und die Zahlen an die Bedürfnisse oder auch Möglichkeiten des Kunden anpassen.

Letztlich sind Steuern und auch Inflation weiterhin ein Thema, welches wir hier im zweiten Bereich der Aufgabe aufnehmen wollen, ein nicht unbeachtlicher Block. Diesen schauen wir uns im 2. Bereich an.

2.Teil - Steuern und Inflation

2.1 Steuern

Diese Berechnung wird nicht selten außer Acht gelassen. Wir machen es besser und treffen mit dem Kunden eine Annahme. Er möchte mit der Abgeltungssteuer und dem Solidaritätszuschlag rechnen. Wir folgen dem Gedanken und rechen wie folgt.

Abgeltungssteuer 25 % + 5,5 % Solidaritätszuschlag = 26,38 %

Um diesen Betrag sollten wir im ersten Schritt die 3.000 Euro erhöhen.

Ergebnis: 3.000 Euro + 26,38 % = 3.791,40 Euro

 

2.2 Inflation

„Lieber Kunde, wann soll der Betrag denn abrufbar sein?“ – So oder so ähnlich könnte die Berechnung der Ausgangsrente angesteuert werden.

Antwort Kunde: in 20 Jahren.

Wir berechnen im ersten Schritt somit die zukünftige Rente nach heutiger Kaufkraft. Auch hier treffen wir eine Annahme von 3,5 % Inflation. Konkret bedeutet es 3.791,40 Euro über 20 Jahre mit der Inflation von 3,5 % Jahr für Jahr zu belegen. Sie rechnen und kommen auf 7.544,09 Euro. Das ist die erforderliche Rente zum Start. Zur Erinnerung: der Kunde träumte von 3.000 Euro passive Rente über einen Zeitraum X.

Wir rechnen erneut mit dieser Zahl und suchen die benötigte Ausgangssumme in 20 Jahren über 20 Jahre.

Auch hier sollen 20.000 Euro am Ende die Reserve bilden.

Ca. 1. Mio. Euro (konkret 978.007,68 Euro) sind für die monatliche Wunschrente von 3.0000 Euro ….in 20 Jahren, nach Steuern und Inflation erforderlich. Der Kunde hat 20 Jahre Zeit. Wir greifen auch im Teil 3 zum Rechner und schauen auf die Ansparphase.

1. Was kostetet den Kunden die monatliches Zahlungsweise im Jahr 2021?

2. Wie drückt sich der Zins von 11,99 % effektiv in dem monatlichen Zahlbetrag des Kunden aus?

Wir unterstellen zunächst die nachschüssige Zahlungsweise bei der ersten Berechnung!

Die Zahlungsweise (vor- oder nachschüssig) war im Angebot nicht zu erkennen. Wie gehen im weiteren Schritt von der vorschüssigen Zahlungsweise aus. Die Werte verbleiben im Speichen und wir ändern die Berechnung wie folgt.

Der Kunde zahlte im Jahr 2021 monatlich 372 Euro und somit insgesamt 4.464,00 Euro über das Jahr verteilt. Das entsprach einem Aufpreis von 437 Euro gegenüber der Einmalzahlung bzw. zusätzlichen Kosten von 36,42 Euro pro Monat. Daraus ergibt sich: Findet unser Kunde einen Kredit mit einem Effektivzins, der unter 21,29 % (nachschüssig) bzw. 25,80 % (vorschüssig) liegt, fährt er günstiger als mit dem Abonnementmodell der Bahn. Richtig gelesen – noch liegt der Fokus auf dem Jahr 2021. Mit dieser Erkenntnis und unter Berücksichtigung der aktuellen Konditionen wechseln wir nun in das Jahr 2026 und starten die Berechnung erneut. Beim Vergleich der Konditionen ergibt sich folgendes Bild

Kredit 11,99 % effektiv I nachschüssige Betrachtung.

Der Kunde zahlt monatlich 433,84 Euro und damit insgesamt 5.206,08 Euro im Jahr 2026. Das sind 307,08 Euro mehr an Gebühren und 25,59 Euro an Stückkosten je Monat. Immer dann, wenn unser Kunde einen Kredit findet, welcher unter dem Effektivzins von 11,99% (nachschüssig) liegt, kommt er günstiger als über das dargestellte Angebot. Die monatliche Zahlungsweise ist für Kunden gedacht, welche den jährlichen Betrag nicht aufbringen können oder wollen.

Anmerkung: wer bei Teilzahlung = faktisch gleich Ratenkredit nicht auf die Zahlungsweise vor- oder nachschüssig achtet, zahlt zu viel.

3. Teil - Die Ansparphase

Der Moment der Wahrheit rückt in greifbare Nähe. Was muss der Kunde für diesen Wunsch investieren.

Konkret: Welchen monatlichen Sparbetrag muss unser Kunde bei nominal 7 % / 7,23 % effektiv vorschüssiger Betrachtung aufbringen, wenn er über 100.000 Euro Startkapital verfügt und ein Ausgabeaufschlag 5 %  beträgt und + monatliche Depotgebühren von 5 Euro in die Betrachtung einfließen sollen.

Schritt 1: Wir ermitteln zunächst die monatliche Sparrate mit Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages bei der Anlagesumme zu Beginn.

Schritt 2: Lassen Sie uns den Ausgabeaufschlag und die Kosten in der monatlichen Rate berücksichtigen.

Ausgabeaufschlag: 1.132,45 *1,05 = 1.189,08 +
Monatliche Kosten: 5,00 Euro

Unser Kunde müsste 1.194,08 Euro aufbringen, um sein Zeil von 3.000 Euro passive Rente über 20 Jahre zu realisieren.
Ach ja, zu Beginn zahlt er 100.000 Euro ein.

1. Wie hoch ist der erreichte Effektivzinssatz des Vertrages bei der Betrachtung der Garantie-Rente?
Ergebnisse nach 10 Jahren: -7,57%, 15 Jahren: -2,73 %, 20 Jahren: -0,52%

2. Wie hoch ist der erreichte Effektivzinssatz des Vertrages bei der Betrachtung der Gesamt-Rente?
Ergebnisse nach 10 Jahren: -7,57%, 15 Jahren: -2,73 %, 20 Jahren: -0,52% I wie Rechenweg 1

3. Wie lange müsste Frau Ladwig die Rente beziehen, um auf eine Rendite von 3,34 % zu kommen?
Ergebnis: 35 Jahre = > herangetastet über Hinterlegung Periode 2 – Fau Ladwig müsste sehr alt werden.

Wir wechseln in den Cashflow-Modus

Bitte alle Werte in der Belegung belassen. Wir ändern lediglich den Perioden2-Wert auf 15/ 20 Jahre.